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Die einen haben bei der Suche nach ihrem Traumpartner oder nach einem erotischen Abenteuer das optische Erscheinungsbild und die Beschaffenheit der inneren Werte des gewünschten Partners schon klar vor Augen, andere wiederum lassen sich einfach überraschen und alles auf sich zukommen. Doch welche Methode führt eher zum Erfolg bei der Partnersuche?

Bilder gehören zu unserem Leben, wir träumen in Bildern und neben dem Geruch haben wir, auch, was Erinnerungen betrifft, immer Bilder vor Augen. Rund 80 Prozent aller Informationen, die wir im Alltag aufnehmen, liefern uns unsere Augen. Auch mit Sprache können wir Bilder erzeugen. Je bildhafter jemand formuliert – ob mündlich oder schriftlich – desto besser bleiben die Informationen dem anderen im Gedächtnis. Wir sind in mancherlei Hinsicht nämlich wahre Meister im Visualisieren. Deswegen betone ich bei meinen Profilberatungen übrigens auch immer, wie wichtig es ist, die Profiltexte und Anschreiben entsprechend zu gestalten.

Zu hohe Erwartungen machen das Finden des passenden Partners schwer

Auch wer auf Partnersuche ist, hat von seinem Wunschpartner meist ein ziemlich genaues Bild im Kopf. Da greift man oft auf sein eigenes, schon lange existierendes Beuteschema zurück. Fragt man Frauen und Männer „Wie sieht Ihr Traummann oder Ihre Traumfrau aus?“, dann haben die meisten eine recht genaue Vorstellung davon und es folgen Beschreibungen von der gewünschten Haarfarbe über die erhoffte Figur, bis hin zu den „inneren Werten“.

Dabei besteht die Gefahr, sich mit dieser Visualisierung ein Traumgebilde zu schaffen, das es so nicht gibt. Womit wir beim berühmten Bäcker wären, der die Form für den Traumpartner hat. Nur, wo isser denn? Und von Gelingsicherheit kann man bei dessen Rezept doch auch nicht sprechen.

Wer sich nur auf Äußerlichkeiten beschränkt, die nach dem Schema „Hach, er muss groß und blond sein und blaue Augen haben!“ oder „Sie sollte 15 Jahre jünger und schlank sein!“ ablaufen, wird sich unter Umständen zu gegebener Zeit fragen müssen: „Was nützt mir eine schöne Schüssel, wenn nichts drin ist?“ Denn selbst dann, wenn der Kandidat die gewünschten äußeren Attribute aufweist, passt vielleicht der ganze Rest nicht zu uns, den wir uns so schön visualisiert haben.

Gefahren lauern in der Unerfüllbarkeit

Wer sozusagen mit seiner Liste in der Hand auf Partnersuche geht, wird jeden, der ihm über den Weg läuft, an diesem Traumbild messen. Entspricht der Mensch diesem Bild dann nicht zu 100 Prozent, wird weitergeklickt bzw. weitergesucht. So fallen leider viele potentielle Partner durch’s Raster, die ohne unsere strenge Visualisierung super gepasst hätten, aber eben zwei, drei Punkte auf der Checkliste nicht erfüllt haben.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass wir selbst ja auch nicht unbedingt perfekt sind und bei anderen, die mit ihrer eigenen Checkliste unterwegs sind, auch durchfallen. Ich darf gar nicht an all die verpassten Chancen denken! Es wäre also gut, den Neckermann-Gedanken „Ich bestelle mir meinen Traumpartner“ beiseite zu schieben und etwas „großzügiger“ zu denken.

Ich finde nie den richtigen Partner …: Wo Visualisierung hilft

Na, na, nur nicht aufgeben, so schnell müssen Sie nicht die Flinte ins Korn werfen. Ich möchte das Thema Visualisierung ja nicht ganz madig machen. Zum Teil kann Visualisierung uns nämlich sogar helfen, unserem Ziel näher zu kommen. Visualisierung kann uns dabei unterstützen, positiv an die Partnersuche ranzugehen. Denn, wer sich mit positiven Gedanken umgibt, strahlt auch positive Energie aus, die sich wiederum in positiven Ergebnissen zeigen kann.

Glück kommt nicht nur von außen. Visualisieren Sie doch einfach mal Ihr eigenes Glück. Klingt komisch? Nun, nichts ist attraktiver und niemand ist begehrenswerter als ein Mensch, der eins ist mit sich selbst und rundum glücklich ist. Wenn Sie sich diesen Zustand ständig vor Augen führen, verhilft das automatisch zu positiven Gedanken, die man Ihnen ansieht.

Es muss auch nicht die Notlösung sein: Ein bisschen Ausmalen darf und soll man sich den Partner schon

Ein Wunschauto beim Händler zu bestellen ist einfacher. Aber einen Konfigurator für einen Partner gibt es (noch) nicht. Deshalb muss aber keiner vorschnell die Flinte ins Korn werfen und aufgeben. Oder sich von seinen Vorstellungen ganz entfernen und sich am Ende jemanden ans Bett fesseln, der die Position eines Lückenfüllers übernimmt. Das wäre nicht nur unfair, damit wird auch niemand glücklich. Der Gedanke „lieber den/die, als gar keine(n)“ macht keinen Sinn und ist darüber hinaus reine Zeitverschwendung.

Ganz ohne Vorstellung geht es auch nicht: Was man durchaus erwarten darf

Überzogene Erwartungshaltungen bringen keinen weiter. Es ist jedoch sinnvoll, sich darüber klar zu werden, was man möchte. Wo liegen also unsere Prioritäten, was erwarten wir von einer Beziehung, wie möchten wir diese gestalten, welche Lebensziele haben wir, wie sind unsere Wertevorstellungen …? Im Falle einer erotischen Affäre sollten sich natürlich die Wünsche aneinander ergänzen und die Bedürfnisse beiderseits gestillt werden. Neben der sexuellen Komponente sind das ja oft auch Aufmerksamkeit, Sich-begehrt-fühlen, Kommunikation und Abwechslung in jeder Hinsicht. Wir müssen nicht alle Ansprüche über Bord werfen, grundlegende Dinge sollten schon passen.

Offenheit eröffnet neue Möglichkeiten – auch in der Partnersuche

Wenn ein Pilot seine Checkliste abarbeitet, macht das Sinn, bei der Partnersuche sollte diese mal zur Seite gelegt werden. Wer etwas unvoreingenommener an die Partnersuche herangeht, kann angenehme Überraschungen erleben und auf Menschen treffen, die mit einem vorgefertigten Ideal im Kopf durch’s Raster gefallen wären.

Wenn uns also ein Mensch begegnet, der uns sympathisch ist, aber in ein paar Punkten auf unserer Liste abweicht, so sollten wir doch mal das „Risiko“ eingehen und ihn einfach mal näher kennenlernen. Verwerfen wir den Gedanken, mit diesem Menschen in Rente gehen oder eine lebenslange Affäre haben zu müssen. Es kann auch einfach eine gute Freundschaft werden oder eben auch nichts. Aber so haben wir eine Chance ergriffen, die sich vielleicht als wahrer Glückstreffer entpuppen könnte.

Spontaneität zählt: Warum es sich lohnt, von hochgestochenen Idealen abzurücken

Wichtig bei der Partnersuche ist doch zunächst einmal, ob die zwischenmenschliche Kommunikation funktioniert. Können Sie gemeinsam lachen, harmonieren Ihre Ansichten, springt der erotische Funke über – das sind die wichtigen Kernpunkte, alles andere verbannen Sie am besten erstmal aus Ihrem Kopf. Der muss jetzt nämlich mal fürs Spontane freibleiben. Wenn Sie zu verkopft an die Sache rangehen, tun Sie sich selbst nämlich nichts Gutes. Tja, und dann kann es ganz schnell passieren, dass Sie sich statt mit dem 1,95 m großen Kerl mit Wallehaaren und Zahnpastalächeln mit einem etwas kleineren aber superlustigen Mann mit gepflegten Geheimratsecken und kultiviertem Wohlstandsbäuchle glücklich werden oder sich statt mit der 30-jährigen, superschlanken Blondine mit einer mit sich selbst zufriedenen, dunkelhaarigen 50jährigen in einer erfüllenden Affäre wiederfinden.

Wer hätte das gedacht …? 😉

Ihre Irene

Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.

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